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Matrici und Batz erhalten gemeinsam einen Auftrag über mehr als 30 Millionen Euro von Renault Trucks
Der Erfolg dieses Vertrags verlangt eine enge Zusammenarbeit mit den Technikern und Ingenieuren der Volvo Gruppe, denn die Ausrüstungen werden in Lyon ein einem simultanen Prozess entwickelt.
Wegen der Anforderungen, welche der Vorgang mit sich bringt, führte die Summe der Kapazitäten, Technologie und Erfahrung von Matrici und Batz, integriert in die Untergruppe Werkzeuge und Systemen von Mondragón dazu, dass sie den Auftrag erhalten haben. Sie hatten 2003 eine intensive Zusammenarbeit im Bereich von Forschung, Entwicklung und Innovation (I+D+i) und beim Einkauf vereinbart. Auch wenn sie normalerweise ihre Dienste jeweils einzeln anbieten, sind sie auch in der Lage, das gemeinsam zu tun, wenn der Kunde es wünscht, wie es hier der Fall ist. Das gemeinsame Potential erlaubt es ihnen auch, sehr komplexe Projekte, mit einem integralen Charakter, umzusetzen, das sich durch die Unterstützung der Corporation in eine große Kapazität übersetzt, Antworten auf die Anforderungen im Werkzeugbau zu geben.
Batz - Matrici und ihre mit ihnen verbundenen Gesellschaften MB Tooling Boroa und MB Tooling Rioja (beide im Bereich der Einstellung und Endverarbeitung der Werkzeuge tätig), sowie MB Lusitania in Lissabon (Fertigung von Werkzeugen), die ihre Aktivitäten 2007 begonnen haben, bilden die größte Gruppe im europäischen Werkzeugbau, was die Angebotskapazität und das technologische Niveau angeht, und sie gehört zu den fünf größten weltweit. Für dieses Geschäftsjahr werden Umsätze in einer Höhe von etwas 120 Millionen Euro erwartet, von denen 90 Prozent auf die Exporte entfallen. Die Belegschaft wird von 830 Personen gebildet.
Der Sektor des Werkzeugbaus durchläuft sein drei Jahren eine tiefe weltweite Krise, welche durch die aktuelle ökonomische Situation weiter akzentuiert wird, die zum Produktionsrückgang im Bereich von 20 – 30 Prozent im Automobilbau führt. Die Vereinigung der Plattformen zwischen verschiedenen Automobilherstellern, die Einbeziehung von neuen Materialien und der Anstieg des Angebots aus Asien hat zu einem starken Ungleichgewicht zwischen dem Angebot und der Nachfrage geführt, mit dem entsprechenden Fall der Preise und einer allgemeinen Krise des Sektors.
Angesichts dieses Panoramas haben Matrici und Batz entschieden, ihre Kräfte zu vereinen, um eine klare Differenz zu der Konkurrenz zu markieren und so haben beide gemeinsam 25 Millionen Euro in den letzten drei Jahren investiert, um die zuvor erwähnten Gesellschaften zu gründen (mit 60 Prozent des Kapitals von Matrici und Batz und 40 Prozent durch Mondragón Investitionen), für die Akquisition der neuen Ausrüstung und für die Verstärkung der Technologie durch die Potenzierung der I+D+i. Dieser Einsatz wirkt sich schon jetzt so aus, dass die eingehenden Aufträge deutlich höher liegen als im üblichen Durchschnitt des Sektors, vor allem beim Eingang von Aufträgen, die eine integrale Antwort des Werkzeugbauers erfordern.
http://www.batz.com