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Ikerlan-IK4 wird 6 Millionen Euro in ein Labor für Mikrotechnologien im Polo Garaia investieren

  • Datum: mercredi 9 juillet 2008

Ikerlan-IK4 wird 6 Millionen Euro in ein Labor für Mikrotechnologien im Polo Garaia investieren Heute fand der feierliche Akt zur Grundsteinlegung für das neue Gebäude statt, an dem die Ministerin für Industrie, Handel und Tourismus, Ana Aguirre, der Präsident der Corporation Mondragón, José María Aldecoa, der Direktor des Nationalen Zentrums für Mikroelektronik, Emilio Lora Tamayo, der Präsident von Ikerlan-IK4, Txomin García und der Generaldirektor von Ikerlan-IK4, Javier Mendigutxia, teilgenommen haben.

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Die Anlagen, für die 6,3 Millionen Euro veranschlagt worden sind, werden mit der neuesten Technik ausgestattet, um die bisherigen Arbeitsaktivitäten in diesem Bereich zu konsolidieren und den Transfer dieser Technologie in die Gesellschaft zu unterstützen. Diese Infrastruktur und die Aktivität die sich darin entwickelt, zählt auf die finanzielle Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft und Innovation, der Corporation Mondragón, der Baskischen Regierung und der Provinzregierung von Gipuzkoa.

Das Labor wird auf einer 5.000 m2 großen Parzelle errichtet, von denen 1.380 mit der Anlage bebaut werden. Die Hauptzone wird drei Arbeitsbereiche aufnehmen, in denen drei Linien der Forschung von Ikerlan-IK4 vorangetrieben werden, im Bereich der Mikro- und Nanotechnologien: Mikrofluid Techniken, organische Polymere und die Integration der Mikro / Nanosysteme. Dazu wird ein Labor für das Design und Unterstützungsarbeiten, sowie einen Bereich für die Förderung von Spinoffs gebaut.

Im Herz der neuen Anlage wird sich ein Clean – Room mit 300 m2 befinden, der mit der neuesten wissenschaftlichen Geräten ausgestattet wird und zum Beispiel ein Raum mit kontrollierter Atmosphäre mit vier verschiedenen Verdampfungsquellen, einzigartig im spanischen Staat. Das Forschungsteam, das aktuell von 16 Experten gebildet wird, wird deutlich in der Periode 2008-2011 anwachsen, bis es aus 45 Forscher bestehen wird. Die Applikationen orientieren sich im Wesentlichen auf die Sektoren Haushalt, Gesundheit, Energie, Umwelt, Pharmazie und Lebensmittelherstellung.

Die Aktivitäten von Ikerlan-IK4 im Bereich des Gesundheitswesens werden sich darauf konzentrieren, günstige Einweggeräte zu entwickeln, die eine schnelle Diagnose von Krankheiten erlauben und dazu werden Dosierer für Medikamente und biokompatiblen Mikroimplantaten, neben vielen anderen Applikationen, geschaffen. In Bezug auf den Bereich der Energie wird das Labor an verschiedenen Projekten arbeiten, wie in der Herstellung von Anlagen der letzten Generation zur Herstellung von billigeren, flexibleren und effizienteren Solarpanels, intelligenten Wänden, die sich nach den klimatologischen Bedingungen außen verhalten oder transparente Photovoltaik - Fenster.

Der Aufbau dieses neuen Labors ist kein Zufall, sondern entstand aus der Strategie der Zusammenarbeit, die Ikerlan-IK4 mit anderen Forschungseinrichtungen unterhält. So befinden sich im Polo für Innovation Garaia auch ein Technologiezentrum, die Universität Mondragón und andere Firmen aus dem Bereich Forschung und Entwicklung. Zudem wird dieses neue Labor für Mikro- und Nanotechnologien den Sitz des Zentrums für Forschung der Kooperative CIC Microgune aufnehmen, das die Kapazität für Forschung in Mikro- und Nanotechnologie verstärkt.

Die Erfahrung von Ikerlan-IK4 im Bereich der Mikro- und Nanotechnologie ist groß und sie wird durch seine Präsenz in verschiedenen Netzwerken und spezialisierten europäischen Komitees unterstützt. Man arbeitet auf diesem Gebiet mit bedeutsamen Einrichtungen für Forschung der Europäischen Union zusammen und arbeitet an fünf europäischen Projekten mit, von denen zwei von der Firma geleitet werden. Die Projekte zur Forschung, die von Ikerlan-IK4 realisiert werden, helfen dabei, neue Patente anzumelden, die große Chancen für neue Geschäftsbereiche mit sich bringen.
 


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