Der Bau des Gebäudes für den Basque Culinary Center hat begonnen. Neun Monate nachdem der Öffentlichkeit das Projekt vorgestellt wurde, das darauf zielt, das Baskenland zu einer Referenz der europäischen Gastronomie zu machen, wurde der wichtigste Meilenstein gesetzt und mit dem Bau des Gebäudes begonnen, welches das Zentrum ab 2011 beherbergen wird.
Die Förderer des Projekts haben sich heute im Technologiepark von Donostia - San Sebastián versammelt, um die Unterstützung für die ambitionierte Initiative durch die Grundsteinlegung des zukünftigen Gebäudes zu verdeutlichen, in das 17,1 Millionen Euro investiert werden. Die Paten für das Projekt waren: die spanische Ministerin für Innovation, Cristina Garmendia; die baskische Ministerin für Bildung, Universitäten und Forschung, Isabel Celaá, der Bürgermeister von Donostia - San Sebastián, Odón Elorza; der Generalabgeordnete der baskischen Provinz Gipuzkoa, Markel Olano; der Rektor der Universität Mondragón, Iosu Zabala und sie wurden von den Küchenchefs begleitet, welche die Initiative genauso unterstützen, wie verschiedene Persönlichkeiten aus der baskischen Gesellschaft und Wirtschaft.
Nun bleiben 18 Monate für die Fertigstellung des Zentrums. Im Sommer 2011 wird das Gebäude des BCulinary fertiggestellt werden, welches das Baskenland in eine internationale Referenz für Gastronomiewissenschaften verwandeln wird. Es wird also im Jahrgang 2011-2012 sein, wenn die erste Fakultät für Gastronomiewissenschaften, die einzige im spanischen Staat, und sein Zentrum für Forschung und Entwicklung (FuH) die ersten Universitätsstudenten aufnehmen wird. Es handelt sich um den zielstrebigen Einsatz für ein strategisches Projekt mit internationaler Ausrichtung und es wird aus dem Baskenland ein Mekka für die Ausbildung in Gastronomiewissenschaften machen.
Das Gebäude wird auf einem Terrain mit einer Größe von 8.000 m2 errichtet werden. Die Jury hat bei der Entscheidung zur Auswahl des Architekten die Anpassungsfähigkeit, die Geländenutzung und das Design des Projekts berücksichtigt und unter etwa einhundert eingegangenen Vorschlägen das von Vaumm ausgewählt. Das Ergebnis wird ein Gebäude sein, das ein innovatives, anregendes und gewagtes Bild abgeben wird. Der Bau, mit 7.000 Quadratmeter überbauter Fläche, sticht durch die Nutzung des abfallendes Geländes über eine Konstruktion hervor, der einen Tellerstapel simuliert, und über seine Dynamik, die durch offene und überdachte Räume erzeugt wird. Die optimale Nutzung des Hangs erlaubt es, die Gebäudeteile terrassenförmig anzuordnen, die sich seitlich abfallend vollständig in die Topografie des Geländes integrieren.
Es wird sich um ein Symbol dessen handeln, für das die Fakultät steht und es dient dazu, das wesentliche Bild einer technologischen Führerschaft und die Innovation nach außen zu projizieren, wobei die niedrige Ansiedelungsdichte in diesem Stadtteil respektiert wird, in den es integriert wird und mit dem es in Interaktion steht.
In U-Form konzipiert, erlaubt das Gebäude das Programm schematisch in zwei Gruppen zu organisieren: eine widmet sich der akademischen Arbeit und die zweite den praktischen Tätigkeiten. Ausgehend von einem zentralen und kompakten Gebäudeteil gruppieren sich die Gebäudeteile um einen "Hof der Beziehungen", der als zentrale Referenz und zur Orientierung dient. Dieser offene Hof streckt sich über die Längsachse des Gebäudes hin und in seinem Umfeld finden sich die Treppenaufgänge, die es mit allen Ebenen verbinden, die sich über die verschiedenen Terrassen am Hang verteilen.
Das Ausbildungszentrum wird über Mehrzweckräume, einem Hörsaal und Büros, sowie einen Arbeitsbereich verfügen, der mit verschiedenen Küchen ausgestattet wird. Dazu kommt ein Experimentierbereich mit Labors und Werkstätten für Konditorei, Backwaren und Eis, unter anderen; eine Forschungszone, die von Werkstätten und Labors gebildet wird, sowie Gemeinschaftsbereiche und Restaurants.
In diesem Projekt fließen verschiedene Ziele zusammen. Darunter befinden sich, neben anderen, die Kontinuität der baskischen Küche als Referenz für die Haute Cuisine zu sichern, was auch bedeutet, neues Wissen auf höchstem Niveau zu schaffen und eine professionelle Ausbildung zu leisten; die Forschung und die Weitergabe des Wissens unter den Fachleuten der Haute Cuisine und den Unternehmen und den Sektoren zu fördern, die direkt und indirekt mit der Gastronomie in Verbindung stehen; eine internationale Projektion zu schaffen, die das Baskenland als ein weltweites Mekka der Haute Cuisine darstellen. Dazu kommt, als weiteres wichtiges Ziel des Zentrums, die Möglichkeit den Technologietransfer und die Innovation in den Unternehmen des Sektors anzustoßen, sowie neue unternehmerische Initiativen und Projekte zu schaffen.
Die zukünftige Fakultät für Gastronomiewissenschaften wird Donostia-San Sebastián die erste Universität mit diesen Spezifikationen in Spanien bringen. Dazu kann die Stadt in Zukunft auch auf ein Zentrum für Forschung und Innovation im Bereich der Gastronomie und der Nahrungsmittelwissenschaften bauen, das die Absicht verfolgt, ein internationales Zentrum zu werden, das als Referenz für FuE auf seien Gebiet und den Bereichen steht, die mit den Gastronomiewissenschaften verbunden sind.
BCulinary, von der Mondragón Unibertsitatea und von Küchenchefs mit einem internationalen Renommee vorangetrieben, zählt auf die Unterstützung der Baskischen Regierung, auf die des spanischen Ministeriums für Innovation, auf die Regierung der Provinz Gipuzkoa und die Stadtverwaltung von Donostia-San Sebastián. Die Unterstützung wird durch Abkommen komplettiert, die mit verschieden Vereinigungen geschlossen wurden - Euro-Toques, dem CSIC und der Königlichen Spanischen Akademie für Gastronomie sowie mit renommierten Organisationen und Unternehmen, auf spanischer und europäischer Ebene, wie die Fagor Group, das erste Unternehmen, das sich am Patronat von BCulinary beteiligt. Am Patronat sind auch die Küchenchefs beteiligt, die das Projekt angestoßen haben, die Mondragón Unibertsitatea, die Stadtverwaltung von San Sebastián, die Baskische Regierung und Foralregierung der Provinz Gipuzkoa.
Die durch das spanische Ministerium für Innovation bereitgestellten Mittel erreichen eine Summe von sieben Millionen Euro; die der Baskischen Regierung überschreiten drei Millionen, die Foralregierung der Provinz Gipuzkoa trug eine Million bei und die Stadtverwaltung von Donostia-San Sebastián spendete das Gelände, auf dem die Fakultät errichtet wird.
In Spanien wird derzeit noch keine offizielle Ausbildung auf der universitären Ebene im Bereich der Gastronomie angeboten. Das führt zu einer Ausbildungslücke im Bereich von Küchenprofis, die es ratsam macht, besser Ausbildungsprofile zur Qualifizierung zu schaffen, mit denen tiefer gehende Kompetenzen erworben werden, wie es auch in anderen Bereichen schon geschieht. Der Abschluss in Kulinarischen Künsten der Universität Mondragón wird diese Lücke mittels eines Titels schließen, der an den europäischen Raum für Hochschulbildung angepasst ist und vier große Wissensgebiete erschließt: Techniken wie Küche – Bankett - Sommelier, Geschäftsmanagement, Wissenschaft und Technologie sowie Arte und Kultur.
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