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Das Industrieministerium der Baskischen Regierung und unterzeichnen ein Abkommen zur Zusammenarbeit

  • Datum: ostirala, 2010.eko urtarrilak 15

Photo  Unterzeichnung des AbkommenDas Ministerium für Industrie, Innovation, Handel und Tourismus der Baskischen Regionalregierung, vertreten durch den zuständigen Minister Bernabé Unda, und die Kooperativenvereinigung MONDRAGON, vertreten durch den Präsidenten des Generalvorstands, José María Aldecoa, haben heute ein Abkommen zur Zusammenarbeit für den Zeitraum 2010-2013 unterzeichnet, das fünf Arbeitsfelder umfasst: Information und Kommunikation, Unternehmertum, Unternehmensentwicklung, Technologie und Innovation, sowie Internationalisierung.

Das Abkommen unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und den privaten Unternehmen und bestätigt die Bereitschaft von beiden Seiten, die Zusammenarbeit fortzuführen, die darauf zielt, die Teilhabe von MONDRAGON an den Erfüllung der Pläne des Ministeriums zu verbessern und effizienter zu gestalten. Es wird danach gestrebt, die Anpassung der Politiken, Instrumente und Ressourcen des Ministeriums an die unternehmerischen Ziele von MONDRAGON zu vereinfachen, um die Konkurrenzfähigkeit des industriellen Geflechts im Baskenland zu verbessern.

Diesem Abkommen dienen als Referenz eine vorherige Übereinkunft, die für den Zeitraum 2008-2010 geschlossen worden war und dazu die neuen Handlungspläne des Ministeriums: Plan für Konkurrenzfähigkeit 2010-2013, der sich in der Ausarbeitungsphase befindet und der neue Wissenschaftsplan, der im Laufe des Jahres 2010 durchgeführt wird.

Es wird damit auch versucht, sich an die neuen Gegebenheiten am Markt anzupassen, die durch eine tiefe Krise gegenzeichnet sind, welche die wichtigsten Volkswirtschaften getroffen hat und die Politiken und Strategien des Ministeriums und die MONDRAGONs beeinflusst. Beide Seiten sind sich über die Gefahren und Möglichkeiten bewusst, die der neue internationale Rahmen bietet und sie nehmen die darin immanenten Herausforderungen an. Sie drücken mit Nachdruck ihre Unterstützung dafür aus, an der industriellen Produktion festzuhalten, die von beiden Partnern als wesentlicher Motor für die Entwicklung der Autonomen Baskischen Gemeinschaft gesehen wird.

Für das laufende Jahr 2010 setzt das Abkommen auf die Umsetzung der folgenden Ziele:
Im Sektor Information und Kommunikation: Die Entwicklung von MONDRAGON soll aus der Perspektive der ökonomisch-finanziellen Ziele des Ministeriums und unter Durchführung von vorgesehenen Programmen der Baskischen Regierung fortgesetzt werden, wie sie im Plan für Konkurrenzfähigkeit und im Wissenschaftsplan dargelegt sind.

Im Bereich des Unternehmertums ist die gemeinsame Zusammenarbeit beim Prozess zur Implementierung von Systemen zur Innovation, Förderung und Wissen von MONDRAGON vorgesehen, sowie die Umsetzung der Projekte, die vom Zentrum zur Genossenschaftsförderung und den Abteilungszentren angeführt werden. Zudem sind die Implementierung von Saiolan im Innovationspol Garaia und die Kontinuität des Abkommens zur strukturellen Finanzierung von Saiolan vorgesehen.

Im Bereich der Unternehmensentwicklung wird auf die Fortführung der strategischen Projekte von einigen Genossenschaften gesetzt sowie auf die schon bestehenden gemeinsamen Investmentfonds und es werden zudem neue gemeinsame Finanzierungsmöglichkeiten untersucht. Es ist auch vorgesehen, den Innovationspol Garaia weiter voranzutreiben. Es werden zudem auch zwei neue bedeutsame Unternehmensprojekte untersucht und die Entwicklung neuer Technologieparks, die mit Unternehmen mit einem Zugpferdcharakter verbunden sein sollen.

Im Bereich von Technologie und Innovation wird eine aktive Präsenz von MONDRAGON an den Programmen der Baskischen Regierung für 2010 vorgeschlagen, womit die Teilnahme an den Technologieplattformen Europas, gemeinsam mit anderen innovativen Teilnehmern aus dem Baskenland, vorangetrieben wird. Es wird auch die Präsenz von MONDRAGON als Unternehmensgruppe mit Zugwirkung im Baskischen Innovationssystem verstärkt und an der gemeinsamen Lancierung und Ausstattung von Technologiezentren und Einheiten für Forschung und Entwicklung (FuH) mitgewirkt. Diese Zusammenarbeit wird auf die Ausarbeitung und Umsetzung des Plans für Konkurrenzfähigkeit und des Plans für Wissenschaft und Technologie des Ministeriums ausgedehnt.

Im Bereich der Internationalisierung wird die Kooperation auf vier wesentliche Gebiete ausgeweitet: externe Netzwerke, Schaffung von Industrieparks in Referenzländern, Angebot an andere Unternehmen, die Dienstleistungen der Einkaufsbüros zu nutzen, die MONDRAGON in China, Indien und Russland unterhält und zuletzt auch die Durchführung von Brückenkopfprojekten mit Zugkraftvermögen im Bereich der Infrastruktur.

Die Überwachung und Kontrolle des Abkommens liegt in der Verantwortung ihrer Unterzeichner, die dafür einen Vorstand und ein Kontrollkomitee gründen werden. Den Vorstand präsidieren Bernabé Unda und José Mª Aldecoa und er wird einmal jährlich zusammenkommen und von den höchsten Verantwortlichen des Ministeriums und der Führungsmitglieder der Kooperativenvereinigung gebildet.

Der Vorstand wird die Verantwortlichen für das Kontrollkomitee ernennen, in dem jede Seite mit vier Personen vertreten sein wird und der sich wenigstens vier Mal im Jahr zu Arbeitssitzungen treffen wird.

www.mondragon-corporation.com

 


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