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Die Universität Mondragon bietet ab dem nächsten Semester acht an den Europäischen Raum angepasste Abschlüsse an

  • Datum: mardi 12 février 2008

Der Rektor der UNIVERSITÄT MONDRAGON, Iosu Zabala, erklärte heute in San Sebastián, gemeinsam mit dem Direktor des Polytechnikums dieser Universität, Vicente Atxa, und dem Dekan der betriebswirtschaftlichen Fakultät, Lander Beloki, die Details dieses neuen akademischen Angebots, welches diese Anstalt in die erste im Baskenland verwandelt, die an den Europäischen Raum angepasst ist.

Wie Zabala mitteilte, werden sieben der an den europäischen Rahmen angepassten Abschlüsse für Ingenieurswesen an der Fachhochschule gelehrt: Kommunikationstechnologien, Mechanik, Industrieelektronik und Industrieautomatik, Industrieorganisation, Informatik, Industriedesign und Produktentwicklung.

Weiterhin wird die betriebswirtschaftliche Fakultät Unternehmensführung und Unternehmensverwaltung lehren und die Studenten ihre Spezialisierung mit Masterstudiengängen vorantreiben, die ein Jahr dauern und im Bereich, Finanzen, Handel, Logistik und internationaler Handel angeboten werden.

Der Rektor der Universität Mondragon unterstrich, dass es sich um ein Lehrmodell handelt, dass zum traditionellen Modell "sehr verschieden" ist, denn es geht über die Wissensvermittlung hinaus und der Protagonismus des Professors bietet eine Ausbildung an, die auf "Kompetenzen basiert, welche die Autonomie der Studenten und andere Fähigkeiten fördert". In diesem Sinne fügte er an, dass es sich um ein Bildungsprojekt handelt, dass auf "die Mitwirkung des Studenten zielt, die Zusammenarbeit und Übernahme von Verantwortung fördert und den Studenten ins Zentrum des Bildungsprozesses rückt und aus ihm einen pro-aktiven Teilnehmer zu machen". Deshalb orientieren sich die Inhalte am Beruf und es wird eine technische Ausbildung und dazu den Erwerb von transversalen Kompetenzen geboten.

Zabala hob zudem hervor, dass das neue Bildungsmodell den Studenten auch die Möglichkeit für Praktika und Abschlussprojekte in Unternehmen biete. Es ist eine dreisprachige Ausbildung, damit sich die Abgänger später in Englisch, Baskisch und Spanisch am Arbeitsplatz zurechtfinden können. Zudem sollen für alle Studenten eine bessere Mobilität ermöglicht werden, um ihnen während ihres Studiums auch einen Auslandsaufenthalt zu sichern.

In Bezug auf das Evaluationssystem unterstrich der Rektor, dass die Abschlussprüfungen wegfallen sollen und man dazu übergehe, "kontinuierlich die geleistete Arbeit des Studenten und die erworbenen Kompetenzen zu bewerten". Die akademische Planung wird besonders auf die Zeit geachtet, die der Student im Unterricht außerhalb des Unterrichts verbringt, um eine maximale Garantie zu bieten, dass das Studium in den vorbestimmten Zeiträumen abgeschlossen wird.

Atxa hob seinerseits hervor, dass der Ingenieur des neuen Jahrtausends "einer permanenten Fortbildung bedarf", weshalb die neuen, an den Europäischen Raum angepassten Abschlüsse, darauf gerichtet seien, "die Qualitätsziele und die Innovation zu maximieren". Sie bieten eine "permanente und überarbeitete" Ausbildung, sie potenzieren "die Arbeit im Team mit den Dozenten" und "verbessern die Erfolgsquote bei Abschlüssen" durch die "Motivation und Engagement" und verwandeln die Professoren in "aktive Teilnehmer".

Beloki erklärte zum Abschluss, dass die Studiendauer homogenisiert ist, um eine "große Mobilität" zu erreichen. Sie werden vier Jahre dauern und es werden 240 europäische Forderungen aufgestellt, ohne die Dauer eines Mastergangs.

http://www.mondragon.edu


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