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MONDRAGON Automobilbau präsentiert sein Projekt “Elektroauto / nachhaltige Mobilität”

MONDRAGON Automobilbau hat heute im
Innovationspol Garaia seine Position als Lieferant von Komplettlösungen für den Automobilbau angesichts des neuen Panoramas einer nachhaltigen Mobilität bestätigt, die sich weltweit in diesem Sektor abzeichnet. Das City-Car ist der Ausdruck der Anstrengungen, die in den vergangenen eineinhalb Jahren im Bereich “nachhaltige Mobilität” umgesetzt wurden und die es ermöglichen werden, neue Produkte, Aktivitäten und Geschäfte im Automobilbau zu entwickeln.
Neben dem Modell eines eigenen City-Cars wurden auch verschiedene konkrete Initiativen und Projekte vorgestellt, die sich dahin orientieren, die Positionierung als weltweite Referenz in diesem Sektor zu konsolidieren.
City-Car: Es handelt sich um das erste City-Car, das von verschiedenen Unternehmen konzipiert und entwickelt wurde, die zur Genossenschaftsvereinigung MONDRAGON gehören. Tatsächlich war die Umsetzung dieses Projekts eine Übung in Kooperation, die von MONDRAGON Automobilbau geleitet wurde und an der die Technologiezentren
Edertek,
Koniker und
MTC; die polytechnische Oberschule Mondragon (
Goi Eskola Politekniko) und
LKS Diara beteiligt waren, die zudem auf die Erfahrung von
Lotus Engineering bei diesem Projekt bauen konnten.

Das Elektro-Fahrzeug für die Stadt von MONDRAGON verfügt über einen Motor mit 45 KW Leistung und beschleunigt von 0 auf 50 Km/h in 5 Sekunden, erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 105 km/h und hat eine Reichweite von 80 Kilometern. Die Sicherheit der Insassen war ein wichtiges Kriterium bei der Konstruktion des Fahrzeugs. Es verfügt über eine spezielle Frontpartie, die dafür konzipiert ist, Energie bei Kollisionen aufzunehmen und das Auto ist serienmäßig mit 9 Airbags ausgestattet. Das Fahrzeug ist für vier Personen gedacht und verfügt neben dem hinteren Kofferraum auch über einen zusätzlichen vorderen Stauraum, der von großem Nutzen in der Stadt ist.
Lotus Range Extender. Auf der anderen Seite haben in dieser Woche auch Fagor Ederlan und Lotus Engineering Firma ein Abkommen unterzeichnet, das die wesentlichen Bereiche zur Entwicklung eines ökologischen Motor-Generators für seine spätere Fertigung umfasst. Das Abkommen wird es Fagor Ederlan erlauben, ein neues Geschäftsfeld zur Entwicklung, Herstellung und Verkauf von derlei Motoren für den Automobilbau zu schaffen. Der Lotus Range Extender ist ein neuer ökologischer Motor für das Elektro-Auto der Zukunft, womit eine deutliche Reduzierung der CO2 – Emissionen gegenüber den derzeitigen Fahrzeugen erlaubt wird. Ein erster Prototyp wurde von Lotus Engineering auf der Genfer Automobilmesse im März vorgestellt.
Der aktuelle Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Fagor Ederlan und Lotus Engineering sieht auch einen Kooperationsplan für Forschung und Entwicklung (FuH) vor, als dessen Ergebnis die zukünftige Fertigung und Montage der Motoren des Typs Range Extender im Baskenland stattfinden wird. Der neue Motor wird in der Periode 2010 bis 2013 durch einen Team aus 60 Forschern von Lotus und Edertek entwickelt, der Einheit für Forschung und Entwicklung (FuH) der Gruppe Fagor Ederlan.
CIDIA. Diese Genossenschaft für Dienstleistungen wurde erst kürzlich gegründet und an ihr beteiligen sich MONDRAGON Automobilbau und die polytechnische Oberschule Mondragon (Goi Eskola Politeknikoa). Es handelt sich um ein Zentrum für Forschung und Entwicklung (FuH) für die Entwicklung von Autos, das mit einem dreifachen Ziel entsteht: Auf der einen Seite wird diese Körperschaft MONDRAGON Automobilbau zur Förderung von neuen Geschäftsfeldern und Aktivitäten dienen; auf der anderen Seite wird es der Mondragon Goi Eskola Politeknikoa ermöglichen, die Forschung im Bereich des Automobilbau zu strukturieren; und zum zudem ein Forscherteam zu schaffen – das zunächst von 7 Personen gebildet wird – das die komplette Entwicklung des Fahrzeugs erlaubt.
MONDRAGON Automobilbau wird seine grundsätzliche Strategie, Zuliefergruppe auf Top-Level für die Automobilhersteller zu sein, beibehalten. Die Firma versucht die Gelegenheiten zu nutzen, die sich durch das Elektroauto bieten, um die Zusammenarbeit mit seinen Kunden zu verbessern und in diesem Szenario von grundlegender Veränderung in der Zukunft auch die Produktion von Elektroautos anstreben zu können.
Projektdaten “Elektroauto / nachhaltige Mobilität”
- 35 Forscher haben eineinhalb Jahre gearbeitet, damit dieses Projekt eines Elektroautos das Licht der Welt erblickt.
- Derzeit arbeiten 130 Forscher von MONDRAGON an der Entwicklung von Produkten, die im Zusammenhang von Elektroautos stehen.
- Vorgesehen sind Investitionen in einer Höhe von 15 Millionen Euro für die kurzfristige Entwicklung von Programmen.
MONDRAGON Automobilbau umfasst ein Dutzend Unternehmen, die in ihrer Gesamtheit 2009 Umsätze realisiert haben, die über 1,3 Milliarden Euro lagen und etwa 9000 Personen beschäftigen.
Die Kooperativenvereinigung MONDRAGON gliedert sich in vier Bereiche auf: Finanzen, Industrie, Handel und Wissen und sie bildet derzeit die größte baskische Unternehmensgruppe und die siebtgrößte in Spanien. Im Jahr 2009 wurden Umsätze von fast 15 Milliarden Euro mit einer durchschnittlichen Belegschaft erwirtschaftet, die mehr als 85.000 Personen umfasst hat.