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MCC stellt ihren ersten Bericht zur Nachhaltigen Entwicklung vor

  • Datum: Freitag, 19. November 2004

Eröffnet wurde die Pressekonferenz im Geschäftssitz von MCC in Mondragon durch Juan Mª Otaegui, der besonders darauf hinwies, dass die modernen Konzepte der nachhaltigen Entwicklung und sozialen Verantwortung der Unternehmen, die mit derartigen Berichten eng verbunden sind, "sich hervorragend in unsere Unternehmenskultur und –philosophie einpassen". Mit diesem Bericht, so fügte er hinzu, sollte die soziale Realität unserer Genossenschaften für ein breites Publikum verständlich dargestellt werden; dazu folgte man einer Methodologie in Anlehnung an die Parameter der "Global Reporting Initiative" (GRI), die heute ein weltweiter Bezugspunkt ist.

Er erinnerte daran, dass eine gute Verwaltung und die unternehmerische Transparenz, d.h. zwei der bedeutendsten Werte dieser Berichte, "in unserem Fall das natürliche Ergebnis der Funktionsweise von zutiefst demokratischen und partizipativen Leitungsorganen ist, die über die notwendigen Mechanismen verfügen, damit die Mitarbeiter zu wirklichen Protagonisten des Unternehmensprojekts werden".

Jesús Catania belegte diese, die Aktivität von MCC bestimmenden Werte mit Ziffern. Dabei machte er die Wettbewerbsfähigkeit eines Modells der nachhaltigen unternehmerischen Entwicklung auf der Grundlage demokratischen und partizipativen Managements deutlich. Anhand von Graphiken zeigte er das ständige Wachstum von Umsatz, Investitionen und Beschäftigung bei zunehmender Aktivität im Ausland auf, welche sich zum Abschluss des Geschäftsjahres auf 45 Werke in 14 Ländern stützen kann und eingebettet ist in eine Politik der Internationalisierung, die „im Wesentlichen darauf ausgerichtet ist, "Beteiligungen an einem immer stärker globalisierten Markt zu gewinnen und unsere Kunden bei ihrer Auslandsexpansion zu begleiten, nicht jedoch darauf, die hiesigen Unternehmen zu verlagern".

In diesem Zusammenhang hielt er fest, dass MCC innerhalb des letzten,, durch starke industrielle Expansion im Ausland gekennzeichneten Jahrzehnts 1993-2003 "um 11.200 neue gewerbliche Arbeitsplätze im ganzen spanischen Staat gewachsen ist, von denen 7.000 auf die Autonome Gemeinschaft des Baskenlandes und 925 auf Navarra entfallen, während unsere Auslandsfilialen eine Zunahme von 6.300 gewerblichen Arbeitsplätzen verzeichnen konnten". Er verwies dabei erneut auf den Willen von MCC, den Arbeitern in den Filialen die gleiche partizipative Philosophie der Genossenschaften zu vermitteln; in diesem Sinne wird davon ausgegangen, dass im Jahre 2008 "30% unserer Mitarbeiter im Ausland an Kapital, Management und Gewinnen beteiligt sein Werden".

Er unterstrich die Besonderheit des Systems der Verteilung des in den Genossenschaften geschaffenen Reichtums. Diese haben im Jahr 2003 einen hohen Prozentsatz (53,3%) der Gewinne für kapitalisierte Ergebnisse verwendet wurden (davon entfielen 57% auf Rücklagenfonds und 43% auf Auszahlungen an Genossenschaftsmitglieder); 9,5% wurden für Engagements im Bereich gesellschaftlicher Solidarität aufgebracht, was im vergangenen Jahr einen Betrag von 39 Millionen Euro ausmachte. Er verwies außerdem auf die Bedeutung der innerhalb von MCC geschaffenen Mechanismen der Kooperation und die Schlüsselrolle der Beteiligung an Kapital und der Mitverwaltung als Achse der genossenschaftlichen Aktivität.

Txema Gisasola konzentrierte sich in seinem Beitrag auf die Beschäftigungspolitik und das Umweltmanagement. Unter anderem unterstrich er, dass im Jahr 2003 80,4% der Gesamtbelegschaft der Kooperativen genossenschaftliche Mitarbeiter waren, an denen Frauen ein Anteil von 44% zukommt. Der Arbeit in den Bereichen Bildung und berufliche Weiterbildung kommt seiner Meinung nach eine strategische Bedeutung zu. 2003 wurden für diese Bereich 0,8% der gesamten Lohnmasse verwandt.

http://www.mondragon-corporation.com


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