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Vorstellung von Biobide, Unternehmen für moderne Biotechnologie, an der MCC beteiligt ist

  • Datum: Montag, 9. Januar 2006

Biobide stellte sich heute den Medien vor und hat seinen Sitz im Technologiepark Miramón in San Sebastián. Die Gesellschaft wurde am vergangenen 22. Dezember mit einem Gesellschaftskapital von 3,3 Millionen Euro gegründet. Die Baskische Regierung und die Provinzregierung von Gipuzkoa trugen dazu jeweils 900.000 Euro bei, Genetrix weitere 900.000 Euro in Anlagesachvermögen sowie immateriellen Aktiva, insbesondere die Zebrafische mit Leuchtstoffmarkierer; über MCC Investitionen und MCC Innovation leistete MCC einen Beitrag von 600.000 Euro und ist dabei der wichtigste technologische Bezugspunkt im Bereich der Entwicklung von Robotik und Automatisierung.

Auf der Pressekonferenz ergriffen der stellvertretende Minister für Technologie und Industrielle Entwicklung der Baskischen Regierung, Iñaki Telletxea; der Abgeordnete des Provinzparlamentes, Joaquín Villa; der Generaldirektor von Biobide, Javier Pagaegi und der Vorsitzende des Beratenden Wissenschaftlichen Komitees von Biobide, Juan Carlos Izpisúa, das Wort.

Kunden von Biobide werden pharmazeutische und biotechnologische Unternehmen, Forschungszentren sowie Speziallabors sein. Dr. Izpisúa hob einige der Merkmale des Zebrafisches hervor, die diesen zum Bezugsmodell für die biomedizinische Forschung machen: seine hohe genetische Übereinstimmung mit dem Menschen, die bis zu 87% reicht, seine hohe Reproduktionsfähigkeit, die Einfachheit seiner Haltung und die Transparenz seiner Embryonen, die das Studium der Bewegung der Zellen und die schnelle und aleatorische Generierung von Krankheiten ermöglicht. Die ersten Arbeiten werden sich auf die Erforschung von Herzkrankheiten konzentrieren und sich später auf andere biomedizinische Bereiche wie Krebs sowie Blut- und Gewebeerkrankungen ausdehnen.

Javier Pagaegi unterstrich einen bedeutenden Aspekt, durch den sich dieses Projekt von anderen unterscheidet: die Automatisierung des gesamten Prozesses durch Elemente der Robotik, der Biotechnologie sowie der optischen und computergestützten Analyse. Dadurch können schnelle Ergebnisse mit hohem Informationsniveau und einer hohen Zuverlässigkeit von praktisch 100% erreicht werden, spezifische, den Kundenbedürfnissen angepasste Experimente durchgeführt, die Kosten unter dem derzeitigen Niveau gehalten und eine große Anzahl von Tests durchgeführt werden; begonnen wird mit rund 300 Tests täglich, innerhalb der kommenden fünf Jahre soll jedoch eine Zahl von über 2.000 erreicht werden.

Geleitet wird dieser Automatisierungsprozess von MCC; die Genossenschaften und Forschungszentren, die auf diesem Gebiet tätig sind, werden sich gemeinsam mit Vicomtech, dem im Sektor Bildanalyse, interaktive computergestützte Graphiken und Multimediatechnologie aktiven Forschungszentrum des Baskischen Wissenschafts- und Technologienetzes, an diesem Prozess beteiligen. Es ist vorgesehen, dass dieser integrale Automatisierungsprozess im Laufe des Jahres 2007 abgeschlossen ist und Biobide ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal und einen absolut innovativen Aspekt auf dem Weltmarkt verleiht.

Biobide startet mit einer Belegschaft von sechs qualifizierten Mitarbeitern in sein erstes Geschäftsjahr 2006. Bis Ende des Jahres soll diese Beschäftigtenzahl verdoppelt werden, 2008 bis auf 20 Personen und 2009 bis auf 30 Personen erhöht werden. Im Laufe der ersten vier Jahre wird das Unternehmen rund 6 Millionen Euro investieren.

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