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MONDRAGON erzielte 2008 insgesamt Umsätze in einer Gesamthöhe von etwa 16,8 Milliarden Euro, 6 Prozent mehr als im Vorjahr

  • Datum: jueves, 28 de mayo de 2009

Diese Umsätze bedeuten einen Zuwachs von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2007 in homogenisierten Werten, das heißt, als Basis werden die aktuell bestehenden Genossenschaften genommen. Von den 16,77 Milliarden Euro entfallen 6,511 Milliarden auf den Industriesektor, 9,073 Milliarden auf den Bereich Handel und 1,186 Milliarden auf den Finanzsektor.

Die Gesamtinvestitionen stiegen auf 1,324 Milliarden Euro an. Das ist ein sehr bedeutsamer Wert, allerdings nicht so spektakulär wie im Jahr 2007, in das der bedeutende Investitionsaufwand zur Übernahme von Caprabo eingeflossen ist. Die Investitionen wurden vor allem in die Verstärkung unserer Entwicklung, die Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit unserer Unternehmen, die internationale Expansion und die Förderung von neuen Aktivitäten getätigt.

Die operativen Gewinne (Gewinne vor Steuern) stiegen auf 1,734 Milliarden Euro an, 10 Prozent der gesamten Einnahmen. In homogenisierten Werten handelt es sich um einen Wert, der dem aus dem Vorjahr 2007 entspricht, obwohl die aufgetretenen Schwierigkeiten im Jahr 2008 deutlich gravierender waren.

Dieses exzellente Ergebnis wurde von den höheren Kosten aus dem Finanzbereich beeinträchtigt, über die hohen Zinsen, die über einen großen Zeitraum 2008 anfielen, der Zuwachs der Rücklagen, um möglichen Kreditausfällen unserer Kunden begegnen zu können und durch die neuen internationalen Normen zur Bilanzierung. Das führte insgesamt zu einer deutlichen Verringerung der konsolidierten Gewinne der Kooperativen, die sich auf 71 Millionen Euro belaufen.

Ein Wert, der zwar spürbar niedriger als der aus dem Jahr 2007 liegt, aber von der Kooperativenvereinigung als sehr positiv bewertet wird, wenn die Schwierigkeiten des Geschäftsjahrs in Betracht gezogen werden, der Einbruch beim Konsums und der Produktion im letzten Quartal des Jahrs, die deutliche Anhebung der Finanzierungskosten und die Anpassungen, die aus den neuen internationalen Normen zur Bilanzierung resultieren.

Was die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten angeht, wuchs sie auf 92.773 an, und im Vergleich zum Vorjahr, mit einem Durchschnitt von 91.076 Stellen, bedeutet das die Schaffung von Netto 1.700 Arbeitsplätzen, womit wir unsere soziale Verpflichtung zur Förderung von Beschäftigung erfüllt haben.

Im internationalen Bereich wurden 58,2 Prozent der Umsätze im Industriesektor erwirtschaftet, wobei die 10 Neueröffnungen von Produktionswerken im Ausland hervorstechen, von denen nun insgesamt 73 über 16 Länder verteilt sind: China (13), Frankreich (9), Polen (8), Tschechien (7), Mexiko (7), Brasilien (5), Deutschland (4), Italien (4), Großbritannien (3), Rumänien (3), Vereinigte Staaten (2), Türkei (2), Portugal (2), Slowakei (2), Thailand (1) und Marokko (1).

Insgesamt konnten in diesen 73 Werken Produkte und Dienstleistungen in einem Gesamtwert von 1,488 Milliarden Euro (23% der Industrieumsätze) erzielt werden und sie gaben 13.759 Personen (34% der Belegschaft im Industriebereich) Beschäftigung. Unter den zehn neuen Werken im Ausland stechen die Filialen von Batz in Tschechien, Mexiko und China hervor, wobei letztere sich mit Fagor Industrie und Fagor Arrasate im Industriepark befinden, der von MONDRAGON in Kunshan betrieben wird. Hervorzuheben ist auch die Arbeit an der Schaffung von einem weiteren genossenschaftlichen Industriebpark in Indien, nahe Mumbai, dessen Bau im zweiten Halbjahr dieses Jahres aufgenommen wird.

Unterstrichen sei zuletzt, dass wir weiterhin auf Wissen und die Innovation als Schlüsselelemente für die Schaffung neuer Arbeitsplätze mit einer höheren Qualifizierung und einer höheren Wertschöpfung setzen. Das ist ein Bereich, den wir im Jahr 2008 intensiviert haben und das geschah über unseren Wissenschafts- und Technologieplan, neben unseren Aktivitäten in unserer Universität, unserer 12 Technologiezentren und dem Innovationspol Garaia, der einen wichtigen Impuls für seine weitere Entwicklung erhielt: mit der Einweihung von Edertek, einem Zentrum zur Erforschung von Metallen für den Automobilbau; die Schaffung von Etic, ein Ergebnis des Abkommens mit Microsoft, für Anwendungen der Mikroinformatik, die auf eingebetteten Technologien basieren; und dem Baubeginn des Zentrums Ikerlan-IK4 CIC Microgune, für die Forschung im Bereich Nanotechnologien.

Im Bereich Wissen, über den wir uns als Unternehmensgruppe klar von anderen abgrenzen, hat die Universität Mondragón ihre Abschlüsse an die Anforderungen des Europäischen Bildungsraums – dem Bologna-Prozess, angepasst und dem Bau des Zentrum für Elektronikinnovation im Innovationspol Garaia und der neuen Fakultät für Unternehmenswissenschaften in Oñati.

 

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