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Eroski erzielt 2008 einen Umsatz von 9,013 Milliarden Euro und schafft 2200 neue Stellen
Der positive Gewinn vor Steuern und die hohen Gewinne von Eroski Soc. Coop. der Muttergesellschaft der Gruppe (208 Millionen Euro) wurden von außergewöhnlichen nicht periodisch auftretenden Ausgaben und durch buchhalterische Effekte belastet, die außerhalb der eigentlichen Handelstätigkeit liegen, weshalb der konsolidierte Abschluss einen um 97 Millionen Euro geringeren Gewinn ausweist.
Unter den außergewöhnlichen, nicht wiederkehrenden Kosten werden die abgeleiteten hohen Kosten für die Integration von Caprabo in die Struktur von Eroski eingerechnet. Dazu muss auch die große Zahl an Neueröffnungen gerechnet werden, die 2008 vorgenommen wurden, vornehmlich als große Einkaufszentren, unter einem hohen Einsatz an ökonomischen und finanziellen Ressourcen.
Allerdings konnte Eroski das vorgesehne Programm zur Auflösung von Kapitalanlagen im Bereich der Einkaufszentren nicht umsetzen, was den Verwerfungen auf dem Immobilienmarkt zuzuschreiben ist und damit wurden die aus diesen Verkäufen erwarteten Einkünfte und Gewinne nicht erzielt. Es sind Einkünfte und Gewinne die latent fortbestehen und Eroski vertraut darauf, sie in der Zukunft realisieren zu können, wenn sich der Immobilienmarkt belebt, denn die Lokale in diesen Einkaufszentren verfügen über hohe Handelswerte.
Die erzielten Gewinne der Genossenschaftsgesellschaft Eroski, Muttergesellschaft der Gruppe, durch die Verwaltungsdienstleistungen und die Einkaufszentrale der Gruppe bestätigen die solide Bahn und erlauben es, die eingegangen Verpflichtungen mit den Lieferanten und den Kreditoren der Gesamtheit der Gruppe einzuhalten und so kann die Mitgliederversammlung Rückflüsse der Gewinne an die beschäftigten Genossenschaftsmitglieder zuweisen.
Natürlich gestatten diese Gewinne auch die Auszahlungen an die Investoren der Finanzbeiträge von Eroski, welche die angefallenen Zinsen für das Geschäftsjahr 2008 schon ausgezahlt bekamen und Eroski hat sich schon zur Auszahlung der Zinsen für 2009 verpflichtet, die im Januar 2010 erstattet werden.
Das Geschäftsjahr 2008 war von vier wichtigen Vorgängen für Eroski geprägt: Die vollständige Integration des Verkaufsnetzes von Caprabo, die erfolgreich in einem Rekordtempo abgeschlossen wurde; die nachhaltige Expansion der Firma über die Neueröffnung von 164 neuen Filialen, die mit der Schaffung von mehr als 2.200 Arbeitsplätzen einherging; der Start von innovativen Handelsstrategien, um dem fallenden Konsum zu begegnen, der den Druck auf die Preise und die Handelsspannen verstärkt hat und die Verabschiedung eines Genossenschaftsmodells, in welches die beteiligten Gesellschaften umgewandelt werden.
In Bezug auf Caprabo hat Eroski einen beispiellosen ökonomischen und menschlichen Kraftakt im spanischen Einzelhandel geleistet und mehr als Geschäfte von Caprabo in die Handelspolitik von Eroski integriert. Davon, 131 in Madrid und den Baleareninseln, tragen nun den Namen Eroski. Der Wechsel wurde von den Kunden positiv aufgenommen, welche die attraktiveren Preise beim Angebot anerkennen, ohne die gewohnten Leistungen zu verlieren.
Bis heute hält Caprabo seine Führungsposition in Katalonien, ein reifer und strategisch bedeutsamer Markt, und es wurde eine aufstrebende Alternative in Madrid konsolidiert. Dazu hat, neben der Neuordnung des Verkaufsnetzes, die Neuorientierung in den Geschäften beigetragen, mit günstigeren Preisen bei Basisprodukten als das wesentlich Element zur Unterscheidung.
Zum Ende des Jahres 2008 hat Eroski ein Genossenschaftsmodell verabschiedet, um in der Zukunft die beteiligten umzuwandeln. Mit dieser Entscheidung wurde ein definitiver Schritt zur Umwandlung der Bedingungen von allen Beschäftigen zu Genossenschaftsmitgliedern getan und um die Handelsgesellschaften in gemischte Genossenschaften zu verwandeln, was aus der Gruppe EROSKI ein einzigartige Genossenschaft macht, wegen ihrer Art und Größe. Derzeit sind 14.733 Arbeitskräfte, 1.475 mehr als zuvor, am Eigentum, an den Gewinnen und an der Verwaltung der Gesellschaft beteiligt.
Das Geschäftsnetz von Eroski summiert sich nun auf 2.440 Märkte auf und setzt sich zusammen aus: 115 Hypermärkten EROSKI, 1029 Supermärkte (EROSKI/ Center, Caprabo und EROSKI/ City), 274 Reisebüros (EROSKI/ viajes), 53 Tankstellen, 44 Sportgeschäfte (Forum Sport), 300 Parfümerien (If), 6 Geschäfte für Freizeit und Kultur (Abac) und 27 Vertriebsplattformen. Zu diesem Netz gehören auch 567 Selbstbedienungsläden als Franchiseunternehmen. In Frankreich verfügt EROSKI über 4 Hypermärkte, 16 Supermärkte und 17 Tankstellen. In Andorra gibt es 4 Parfümerien If.
http://www.eroski.es