Sie wird damit die erste Universität in Spanien sein, die diesen Titel offeriert, der in Europa nur in Finnland angeboten wird, der Wiege innovativer Ausbildung basierend auf dem Entrepreneurship. Die Kompetenzen dieses Graduiertenabschlusses, wie im allgemeinen die finnische Methodologie, die zu diesem Studiengang geführt haben, können in drei wesentliche Kategorien unterteilt werden: Lernen im Team, Führung im Team und Unternehmungen im Team.
Als Prämisse für diese Lernmodelle wird davon ausgegangen, dass die Gesellschaft Personen braucht, welche die Dinge und die Art sie zu tun hinterfragen, denn nur so wird das System mit der nötigen Effizienz zur Innovation und zum Unternehmertum ausgestattet. Das bedeutet, die Schaffung neuer Unternehmen, Projekte, Geschäfte und Produkte, womit mehr Reichtum in der Gesellschaft geschaffen wird. Das ist etwas, das traditionelle Modelle scheinbar nicht leisten und den Jugendlichen nicht einimpfen können.
Um diesen Abschluss zu entwerfen und zu starten, konnte die Universität auf die Zusammenarbeit mit dem ‘Team Academy’, der Abteilung für Unternehmertum an der finnischen Universität für angewendete Wissenschaft von Jyväskylä bauen, das sich auf die Methoden Teamarbeit und Lernen durch Handeln (learning by doing) spezialisiert hat und es konnte auf die Unterstützung des gesamten europäischen Netzwerks des ‘Team Academy’ zurückgegriffen werden, welches an der Verbreitung des Modells und der Methodologie in verschiedenste Länder arbeitet.
Mit einer kurzen Übersicht über das Niveau von Unternehmertum in Finnland erhält man eine Idee dieses Phänomens. Der Anteil von Einzelunternehmern in Finnland liegt bei 4 Prozent und er steigt auf bis zu 30 Prozent im Fall von Personen, die an den Programmen zum Unternehmertum des Netzwerks ‘Team Academy’ teilnehmen. In Spanien liegt der Anteil nur bei 0,5% der Bevölkerung.
Der Abschluss Unternehmensführerschaft und Innovation baut auf fünf wesentliche Pfeiler: das finnische Ausbildungsmodell; das Lernen im Team; die Interaktion mit der wirklichen Welt über die Schaffung von realen Firmen; internationale Erfahrung; Leidenschaft und Enthusiasmus für das Projekt.
Das zentrale Ausbildungswerkzeug stellt das Arbeiten im Team, das "team learning", dar. Jeder Student nimmt an Arbeiten teil und lernt bei der Arbeit in verschiedenen Teams, womit er lernt, Unternehmungen zu starten, zu interagieren und dabei werden auch Kompetenzen erworben, die mit Verhandlungen, Führerschaft, Zeitverwaltung, Übernahme von Verantwortung und Kommunikation (Rollen, die in der Lernperiode variieren) in Verbindung stehen.
Alle Teams verfügen über einen Trainer oder "team coach", der den Überblick über das behält, was im Team vor sich geht und er sichert den Lernprozess ab. Der zentrale Punkt dieses Ausbildungsmodells, und damit des neuen Abschlusses, ist die konstante Interaktion mit der realen Welt und das bedeutet, dass die Studierenden als Teil ihres Lernprozesses tatsächlich eine Firma gründen und für reale Kunden an realen Projekten arbeiten.
Alle Studierenden werden das Team Academy kennen lernen, wo sie zwei Monate im internationalen Teamnetz unter jungen Unternehmern, coaches und team journeys arbeiten werden. Dazu werden sie Ausbildungsreisen absolvieren, bei denen sie sich ins Silicon Valley in die Vereinigten Staaten begeben und dazu kommt ein Aufenthalt in mindestens einem Schwellenland (China, Indien, Brasilien oder Mexiko etc), wo sie in direkten Kontakt zur dortigen Kultur des Unternehmertums kommen und erfahren, wie in diesen Umgebungen neue Firmen entstehen.
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