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Ikerlan-IK4 entwickelt das erste Photovoltaikmodul aus Plastik in Spanien
Diese Module können verschiedene Farben haben und sehr flexibel sein, weshalb man sie im Haushalt als halbtransparente Fenster oder Photovoltaikgardinen installieren kann, welche die Solarenergie aufnehmen um damit Elektrizität zu produzieren. Auch der Textil-Sektor kann davon profitieren, denn die Technik kann in Kleidungsstücke, Taschen oder in Zelte integriert werden, um damit mobile Elektrogeräte zu laden, wie Mobiltelefone oder Musikabspielgeräte, etc.
Die steigende Nachfrage nach Solarmodulen, im Besonderen nach den notwendigen Rohstoffen für ihre Herstellung (mono- oder multikristallines Silizium) hat den Endpreis für die Solaranlagen in Bereiche getrieben, in denen die Amortisationszeit sogar die Lebenszeit oder die Garantiezeit der Solarmodule übertrifft.
Neben dem Preis trifft aber auch die traditionelle Technik der Photovoltaik, die auf voluminösen, schweren, dunklen und matten Solarpanels auf Siliziumbasis basiert, auf Ablehnung im Bausektor. Die Architekten, die per Gesetz zur Anbringen an Gebäuden verpflichtet sind, finden keine einfachen Möglichkeiten für die Integration der Module und beschränken sich auf die Installation auf Flächen, die kaum sichtbar sind, wie Dächern.
Deshalb ist ein wichtiger und innovativer Forschungsbereich weltweit auf die Suche nach neuen Materialien gerichtet, welche die Funktion erfüllen, das Sonnenlicht in Elektrizität zu verwandeln und gleichzeitig Lösungen bieten, für die Integrierbarkeit in die derzeit angewandte Technologie. Eine Forschergruppe von Ikerlan-IK4 hat nun ein Photovoltaikmodul auf Laborebene entwickelt, das allen diesen Ansprüchen entspricht.
Diese Module werden wird mit Materialien aus Plastik – organische Polymere – in Chemielaboren hergestellt, weshalb die Verfügbarkeit praktisch unendlich ist. Doch viel beeindruckender sind ohne Zweifel die Erscheinungsform und die Designmöglichkeiten, die sich über sie bieten. Sie können in verschiedenen Farben hergestellt werden und sie bestehen aus einer feinen Plastikschicht, mit der praktisch alle Flächen überzogen werden können, ob sie steif oder flexible sind. Die Vielseitigkeit und die Einfachheit bei den Prozessen zur Herstellung, sowie die niedrigen Kosten dieser Technologie, bieten eine Breite von Anwendungsbereichen, die nur durch die Phantasie der Forscher und der Industrie begrenzt wird.
Besonders profitieren kann der Bausektor, denn die Technologie bietet die Möglichkeit zur Herstellung von halbdurchlässigen Fenstern und dazu kommt der Textil-Sektor, denn er kann davon profitieren, dass es über diese Technologie möglich ist, mobile Elektrogeräte zu laden, wie Mobiltelefone oder Musikabspielgeräte, weil die Technik in Kleidungsstücke, Taschen oder, für Campingliebhaber, in Zelten integriert werden kann.
Ikerlan arbeitet aktuell an alternativen Anwendungen zur Herstellung von Solarmodulen, um die verschiedensten Dienste erfüllen zu können: Von kleinen Modulen, um Batterien in mobilen Elektrogeräten zu ersetzen, bis zu großen Panels, die in Dächer und Fassaden integriert werden können, ohne visuelle Beeinträchtigung, welche die Architektur des Gebäudes und des Umfelds respektiert.
http://www.ikerlan.es