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Caja Laboral schloss das Jahr 2008 mit einem Nettogewinn von 100,5 Millionen Euro ab

  • Datum: mardi 3 février 2009

In einem Geschäftsjahr, das von der starken Finanzkrise bestimmt war, hat die Caja Laboral einen Nettogewinn von 100,5 Millionen Euro erwirtschaftet, was allgemein ausgedrückt eine Verringerung um 11,5 Prozent im Verhältnis zum vorherigen Geschäftsjahr bedeutet. Bezieht man allerdings die Effekte des Zusammenbruchs der US-Bank Lehman Brothers ein, erreicht die reale Reduzierung des Gewinns eine Höhe von 45,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2007.

Das Institut hatte 162 Millionen Euro in Bonds der nordamerikanischen Bank investiert, von denen man hofft, 25 Prozent zurück zu erhalten. Vom Rest wurden 75 Millionen Euro in die Bilanz der Resultate des Geschäftsjahrs 2008 übernommen und der verbleibende Rest über die allgemeinen Fonds für Rückstellungen verbucht.

In einer Pressekonferenz unterstrich Präsident Juan María Otaegui, dass es zwar "Schattenseiten in den Geschäftsergebnissen 2008 gibt, die aber nicht die vielen Lichter in diesem Jahr verdunkeln können". In diesem Sinn hoben sowohl Otaegui wie auch der Generaldirektor Elías Atutxa hervor, dass im Bereich der Bankgeschäfte die Entwicklung bei der Gewinnung von Spareinlagen wie bei der Kreditgewährung deutlich besser als im Durchschnitt des Sektors ausgefallen ist.

Konkret sind die Spareinlagen auf 18,796 Milliarden Euro angewachsen, was ein Anstieg um 11,8 Prozent bedeutet, wobei der Durchschnitt bei den spanischen Sparkassen bei 5,2 Prozent lag, und bei der Kreditgewährung lag der Anstieg bei 10,5 Prozent im Vergleich zu 6,7 Prozent der übrigen Sparkassen. Im Abschnitt der Kreditausfälle wurde das Jahr mit einer Ausfallquote von 2,21 Prozent abgeschlossen, was ebenfalls deutlich unter der Schätzung von durchschnittlich 4,1 Prozent bei den Sparkassen liegt. Die Bonitätsrate lag mit 10,4 Prozent ebenfalls höher als der Durchschnitt bei den spanischen Sparkassen.

In Bezug auf die Qualität bleibt hervorzuheben, dass die Caja Laboral den höchsten Rang mit der Qualität ihrer Dienstleistungen unter den Finanzinstituten des Staates einnimmt. Das hat der jährliche Bericht des unabhängigen Institut Stiga festgestellt.

Anzugeben ist auch, dass 2008 insgesamt 12 neue Filialen eröffnet wurden: Sieben in Madrid und jeweils eine in León, Asturien, Kantabrien, Burgos und Biskaya. Mit diesen Neueröffnungen verfügte die Caja Laboral nun über eine Gesamtzahl von 401 Bankfilialen zum Ende des Geschäftsjahrs, wovon sich 256 im traditionellen Netz in der Autonomen Baskische Gemeinschaft und Navarra befinden und die übrigen 145 in ihrem Expansionsnetz.

Mit Bezug auf das laufende Geschäftsjahr 2009 rät die Komplexität der Situation zur einer Bremsung der Expansionsstrategie und zu einem speziellem Management für Kreditausfälle. Diese notwendige Vorsicht bedeutet aber bei der Caja Laboral nicht, dass der Kredithahn abgedreht wird. Ganz im Gegensatz wird die Sparkasse im Jahr 2009 ihre Verpflichtungen mit den Familien intensivieren und stellt eine Milliarde Euro für Hypothekenkredite und 350 Millionen Euro für Konsumkredite bereit. Zudem werden 350.000 Kunden über zugesagte Kredite in einer Höhe von fünf Milliarden Euro verfügen. Auf der anderen Seite werden die Investitionen zur Unternehmensfinanzierung drei Milliarden Euro umfassen.

 

http://www.cajalaboral.com
 


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