
Im Jahrgang 2007/2008 wurden 26 Studiengänge mit akademischen Abschlüsse angeboten. Im Bereich Technischen bot die Fachhochschule auf ihren Campus in Arrasate - Mondragón und Goierri insgesamt 12 verschiedene Abschlüsse im Ingenieurwesen an. Im Bereich Management bot die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften auf ihren Campus in Oñati und Bidasoa (Irún) Magister- und Diplomabschlüsse in Betriebswirtschaften und Leitungssekretariat an. Im Bereich Erziehung und Humanwissenschaften bot Huhezi sechs Magister und Diplomabschlüsse in pädagogischer Psychologie und audiovisueller Kommunikation an.
Zudem wurden drei Studiengänge mit Doppeldiplom von der Universität MONDRAGON angeboten: Zwei im Maschinenbau mit der Ecole Central de Nantes und der INSA und eine weitere in Elektrotechnik und Industrieelektronik mit der ENSEEIHT in Toulouse.
Auf der anderen Seite wurden im Jahrgang 2007/2008 wichtige Arbeiten zur Ausarbeitung und zur Anpassung eines großen Teils der Abschlüsse an das Modell für Europäische Hochschulbildung durchgeführt. Konkret hat sowohl die Fachhochschule sowie die Fakultät für Betriebswirtschaften an der Ausarbeitung von 6 neuen Graden gearbeitet, die im Jahrgang 2008-09 eingeführt wurden und dazu auch an den restlichen Abschlüssen, die Jahrgang 2009-2010 eingeführt werden sollen. Damit war die Universität MONDRAGON die erste baskische Universität, die ihre Abschlüsse an die Anforderungen des Europäischen Hochschulraums angepasst hat.
Was die Studien für Postgraduierte angeht, wurden 2 neue Lehrgänge mit insgesamt 20 Mastern und Expertenkurse implantiert, die mit dem großen Angebot an beruflicher Weiterbildung, sich auf 16.000 Ausbildungsstunden summiert haben. Im Bereich der Internationalisierung wurde die Mobilität der Studierenden genauso verstärkt, wie die Mobilität der Professoren und es waren 226 Studenten, die sich im Jahrgang 2007/2008 zum Studium an ausländischen Universitäten aufgehalten haben, auch wenn die Anwesenheit von ausländischen Studenten an der Universität MONDRAGON gering ist. Zudem führten 467 Studierende ihre Abschlussprojekte in insgesamt 35 Unternehmen aus und 178 verbanden ihre Studien mit einem Halbtagsjob.
Im Bereich Forschung muss hervorgehoben werden, dass die Universität MONDRAGON (MU) ein kooperatives Forschungsmodell vorantreibt, das von der Grundlagenforschung bis zur ausgeübten Innovation reicht und sie wird in Zusammenarbeit mit drei wichtigen Vertretern betrieben: Universitäten, Technologiezentren und Unternehmen. Mit dieser Philosophie wurden die Forschungsaktivitäten an 10 Forschungslinien weiter gefördert, wobei sich die Professorenschaft im Durchschnitt zu etwa 34 Prozent der Forschung, Entwicklung und Innovation (F+E+I) gewidmet hat.
An vielen Projekten der F+E+I nahm die Universität teil, die sich im Rahmen des Plans für Wissenschaft und Technologie der Genossenschaftsvereinigung eingegliedert haben: an Programmen der Baskischen Regierung – sowohl an Ausschreibungen des Ministeriums für Industrie wie des Ministeriums für Bildung; an Programmen der Provinzregierung von Gipuzkoa; an Ausschreibungen auf der Ebene des spanischen Staates, wo MU die einzige Universität ist, die zwei Projekte mit einem “singulären und strategischen” Charakter leitet; und MU nimmt zudem an verschiedenen europäischen Projekten teil und leitet eines davon. All diese Forschungsaktivitäten haben dazu beigetragen, dem dritten Zyklus einen Impuls zu geben, womit 13 neuen Doktorarbeiten begünstigt wurden.

Im Jahr 2007 fand auch der Zusammenschluss zwischen MIK und der Universität MONDRAGON mit dem Ziel statt, ein einziges Projekt zu schaffen, das Synergieeffekte im Bereich der Forschung und des Managements erzeugt. Die Aktivitäten von MIK, (Mondragón Innovation & Knowledge), Zentrum für Forschung in Unternehmensmanagement und -organisation, konzentriert sich auf Forschung und Projekte zum Fortschrittsmanagement, die zur Entwicklung neuer Strategien und Organisationsmodelle beitragen.
Zuletzt, um vom Bereich Unternehmertum zu sprechen, wurde der integrale Plan "Mondragon Ekiten” (Mondragon in Aktion) auf den Weg gebracht, um dem Unternehmertum unter den Studierenden und Professoren einen Impuls zu geben und die Konkurrenzfähigkeit über die Förderung von Unternehmensprojekten zu verbessern. Im Rahmen dieses Plans fand die II. Konferenz zur Förderung des Unternehmertums statt, die im Jahrgang 2007-08 organisiert wurde und der II. Wettbewerb für neue Unternehmensideen. Zu untersteichen ist, dass mehr als 200 Studierende der Universität MONDRAGON an dieser II. Konferenz teilgenommen haben und sich ein starker Zuwachs in Bezug auf die I. Auflage zeigte.
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Die gesamte Zahl der Immatrikulierten nach akademischen Graden im Jahrgang 2006/07 betrug 3.327 Studierende und im Bereich der Immatrikulierten für Aufbaustudiengänge waren es 357.
Im Jahrgang 2006/07 wurden 25 akademische Abschlüsse angeboten. Im technischen Bereich bot die Fachhochschule, auf ihren Campus in Arrasate-Mondragón und Goierri insgesamt elf verschiedene Abschlüsse im Ingenieurwesen an. Im Bereich des Managements bot die Fakultät für Unternehmenswissenschaften auf ihren Campus in Oñati und Irún Magister- und Diplomabschlüsse in Unternehmenswissenschaften und Leitungssekretariat an. Im Bereich der Erziehung und der Humanwissenschaften bot Huhezi sechs Magister und Diplomabschlüsse in pädagogischer Psychologie und audiovisueller Kommunikation an.
Zudem wurden drei Studiengänge mit Doppeldiplom von der Universität Mondragón angeboten: Zwei im Maschinenbau mit der Ecole Central de Nantes und der INSA in Toulouse und eine weitere in Elektrotechnik und Industrieelektronik mit der ENSEEIHT in Toulouse.
Auf der anderen Seite wurde die Arbeit in der Einheit zur Entwicklung von Personen und Teams (PTG) vorangetrieben, die im Jahr 2003 gestartet wurde und sich auf die Entwicklung von Kompetenzen und Werte konzentriert. Während des Jahrgangs 2006/07 wurden von der PTB Kurse angeboten und sie war an verschiedenen Studiengängen beteiligt, zudem nahm sie am MBA Unternehmensführung und Master teil, die Otalora für Eroski anbietet. Auf der gleichen Linie lag das Programm für “Kompetenzen bei der Teamarbeit”, das für verschiedene Kooperativen von Mondragón erteilt wurde.
In Bezug auf das Ausbildungsmodell Mendeberri bleibt zu erinnern, dass es vor sieben Jahren mit dem Ziel gestartet wurde, den Studierenden, Wissen, Kompetenzen und Werte zu vermitteln, eine Vorstellung, die sich voll im Einklang mit dem Rahmen für den Europäischen Hochschulraum befindet. Im Verlauf des Jahrgangs 2006/07 erweiterte Mendeberri sein Angebot auf 70 Prozent der Abschlüsse und es nahmen 190 Professoren in der Ausbildung für Design, Entwicklung und Anwendung des Modells teil.
Im Bereich der Internationalisierung wurde die Mobilität der Studierenden genauso verstärkt, wie die Mobilität der Professoren, weshalb sich mehr als 125 Studierende zum Aufenthalt an ausländische Universitäten begaben und 147 realisierten ihr Abschlussprojekt und ihre Praktika im Ausland. Auf der anderen Seite haben sich mehr als 50 Professoren zu Forschungsaufgaben im Ausland aufgehalten.
In Bezug auf die Forschung ist eine steigende Beschäftigung des Lehrpersonals in allen Bereichen der Forschung der drei Fakultäten festzustellen und eine engere Zusammenarbeit mit den Unternehmen, mit denen immer mehr gemeinsame Projekte realisiert werden. Die Beschäftigung der Professoren mit der Forschung und Entwicklung hat sich im Jahrgang 2006/07 um 34 Prozent erhöht. Unter den Infrastrukturen, die mit der Forschung in Beziehung stehen, ist die Einweihung eines neuen Labors für Mikro - Fertigung durch die Fachhochschule in ihren Anlagen in Garaia hervorzuheben und die Inbetriebnahme eines Elektroniklabors für Mittelspannung.
Im Jahr 2007 fand auch der Zusammenfluss von Energien zwischen dem MIK und der Universität Mondragón mit dem Ziel statt, ein einziges Projekt zu schaffen, das Synergieeffekte im Bereich der Forschung und des Managements erzeugt. Die Aktivität des MIK, (Mondragón Innovation & Knowledge), Zentrum für Forschung in Unternehmensmanagement und -organisation, konzentriert sich auf die Entwicklung der Forschung und auf Projekte zum Fortschrittsmanagement, die zur Entwicklung neuer Strategien und Organisationsmodelle beitragen.
Die bedeutsamsten Projekte des MIK waren im Jahr 2007: Die Grundlagenforschung, DTA, Creative, K-Forms und Elkartzen; die strategische Forschung, (CON)ex Bidean und kooperatives Unternehmensmanagement im Plan für Wissenschaft und Technologie von Mondragón; auf europäischer Ebene waren es die Projekte Smart und Ariadna. Bei Aktivitäten für FuE in Unternehmen waren es verschiedene strategische Innovationsprojekte für Kooperativen, sowie die Innovation zur Organisation für ländliche Verwaltungszentren der Baskischen Autonomen Gemeinschaft (CAPV), sowie für die Unternehmen OPE Consultores und Repsol; und dazu in soziale Innovation für die Gemeinde Legazpi. Hervorzuheben ist auch die Schaffung und Inbetriebnahme des MIK-Innovalab, das erste Labor für unternehmerische und soziale Innovation im Land, das seinen Sitz in Barakaldo hat.
Zum Schluss soll als Vorhersage angemerkt werden, dass im Jahrgang 2007-08 verschiedene Aktivitäten durchgeführt wurden, um den 10. Jahrestag der Universität MONDRAGON feierlich zu begehen. Hervorzuheben sind: ein feierlicher institutioneller Akt, die Veröffentlichung eines Gedenkbuchs und Gedenkvideos, ein Musikkonzert, ein Zyklus mit Tagungen über Unternehmertum und Innovation.